2015

Spielend lernen – ein etwas anderer Elternabend

Der Osterhase brachte den Kindergartenkindern von St. Elisabeth in diesem Jahr nicht nur Nestchen mit bunten Eiern und Schokolade, sondern bescherte ihnen auch umgestaltete Räume, die sie bei ihrer Rückkehr nach den Ferien vorfanden. Grund dafür war die Einführung eines neuen pädagogischen Konzepts, das von den Erzieherinnen über anderthalb Jahre entwickelt worden war, um die Vorgaben des für alle Kindergärten in Baden-Württemberg verpflichtenden Orientierungsplans umzusetzen.

Nach einer zehnwöchigen Anlaufphase wurde nun Mitte Juni eine erste, überaus positive Bilanz gezogen. Um die sechzig Eltern waren der Einladung gefolgt, sich selbst ein Bild von dem neuen Konzept zu machen.

Zunächst skizzierte das Erzieherinnen-Team die Bedingungen, unter denen frühkindliches Lernen erfolgreich stattfindet, mit Hilfe von Schlüsselwörtern wie „Bezugspersonen“, „Beobachten“, „Be-Greifen“, „Spielen“, „Versuch - Irrtum“, „Lob“, „Wohlfühlatmosphäre“, „Nachahmung“, „Regeln und Struktur“, „Entscheidungsmöglichkeiten“, „Erfolgserlebnisse“. Nach dieser theoretischen Einleitung folgte ein kleiner Film, der zwei Wochen nach Umgestaltung der Räume gedreht worden war und den Eltern anschaulich vermittelte, aus welch vielfältigen Angeboten ihre Kinder täglich wählen können und wie sie „spielend lernen“. Anschließend durften sie selber einmal in die Rolle ihrer Kinder schlüpfen, um ganz praktisch zu erleben, wie so ein Vormittag für ihre Kleinen abläuft.

Während sich die einen Eltern mit allen Sinnen auf religiöse Erziehung einließen, experimentierten andere lieber mit Zuckerwürfeln und Lebensmittelfarbe, stellten bei Bewegungsspielen ihre Geschicklichkeit und Balance unter Beweis, ließen ihrer Kreativität an der Staffelei oder im Nähstübchen freien Lauf, beschäftigten sich im Entenland mit Zahlen, Mengen und Formen oder improvisierten mit kostümierten Haushaltsbürsten ein unterhaltsames Puppentheater.

Im abschließenden Plenum berichteten die einzelnen Gruppen dann kurz über ihre Erfahrungen, bevor alle den Abend bei einem Glas Sekt und der Möglichkeit, die einzelnen Räume in Ruhe zu begehen, ausklingen ließen.

Annika Walter-Schantz

Palmsonntag, 29.03.2015

Bei böigem Wind fand am Palmsonntag der Auftakt zum Gottesdienst unter Mitwirkung der Kinder aus dem Kindergarten St. Elisabeth statt.

Um 10.15 Uhr ging es am liebevoll geschmückten Osterbrunnen vor dem Rathaus los. Die Kinder des Kindergartens sangen gemeinsam mit Frau Herrmann und Frau Gümpel-Wittich das Lied „Jesus zieht in Jerusalem ein“, danach wurden durch Pfarrer Haas die Palmen geweiht.

Ebenfalls zu diesem Ereignis hatten sich zahlreiche Schüler eingefunden. Nachdem der Einzug Jesu auf einem Esel bildlich dargestellt wurde ging es mit einer kleinen Prozession an der Promenade entlang in die Kirche St. Martin. Dort feierte die Kirchengemeinde den Palmsonntags-Gottesdienst.